Jede Region in Deutschland hat ihre Spezialitäten, so auch die Region Bremen. Die Hansestadt hat viele Attraktionen wie etwa die Historische Altstadt, das Bremer Schnoorviertel oder den Bremer Roland und noch einiges mehr zu bieten. Die Stadt offeriert zudem Museen, Kunst und eine schmackhafte und interessante Küche. Gäste der Stadt sollten diese einmal kosten. Bei Ihrer nächsten Reise in die Hansestadt, begrüßen Sie Ihren Gastgeber mit einem euphorischen „Moin Moin“!

Kohl und Pinkel

„Was ist denn Pinkel?“ werden Nicht-Bremer sich fragen. Pinkel ist eine grobkörnige, geräucherte Grützwurst. Heutzutage wird der Grünkohl auch mit Kassler, Bauchspeck und Mettwurst angeboten. Zum Original-Gericht aber gehört die Pinkelwurst. In Norddeutschland, vor allem in der Region Bremen sowie in Oldenburg und Friesland, ist sie begehrt. Sie wird vorzugsweise zu Grünkohlgerichten serviert. Es ist ein deftiges Gericht und wärmt besonders in den Wintermonaten Leib und Seele. Auf dieses Essen freut sich jeder Bremer. Auch Sportler benötigen nicht nur Magnesium um sich fit zu halten, sondern auch mal eine herzhafte Grünkohl-Pinkel-Mahlzeit.

Die Bremer Kohlfahrt

Die Bremer und Bremerinnen stellen dem herzhaften Kohlschmaus gerne die traditionelle Kohlfahrt voran. Um sich ein Gläschen Schnaps und ein schmackhaftes Kohlgericht zu verdienen, konkurrieren Kohlfahrer auf ihrer Tour bei kleinen Spielen. Zahlreiche Wettkämpfe bieten jede Menge Spaß und gute Laune und machen natürlich tüchtig Hunger. Spiele wie „Gummistiefelweitwurf“, „Teebeutelweitwurf“, „Eiswürfelkaugummikauen“ und noch allerlei Faxen lassen darauf schließen, dass die Bremer ein lustiges, geselliges Völkchen sind. Die Beteiligten ziehen mit einem Bollerwagen durch das Bremer Land und denken beim Spiel schon daran, was sie als Belohnung am Ziel erwartet. Nämlich Pinkel und Grünkohl. Gleich, ob in der Stadt oder im Bremer Umland, die Bremer Kohlfahrt ist bei den Einheimischen beliebt. Sogar Besucher der Region sind dazu herzlich eingeladen. Das sollte einfach jeder Kohlesser unbedingt einmal erlebt haben. Doch Aufgepasst! Der echte Bremer lässt sich das deftige Wintergericht erst schmecken, wenn der Kohl den ersten Frost abbekommen hat. Denn erst dann schmeckt er richtig gut.